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Tiroler Landestheater Innsbruck: Prinz Hamlet der Osterhase oder Sellawie
Judith Keller als Wetti Zwöschbenflöck u.v.a. 12.11.11 --- Fotos: Larl

Prinz Hamlet geht dann einmal Ostereier suchen - Theater neben der Wirklichkeit. „Prinz Hamlet der Osterhase oder Sellawie“ feierte eine gelungene Premiere in den Kammerspielen.
Von Sabine Strobl Tiroler Tageszeitung, Mo, 14.11.2011 Innsbruck (auszugsweise)  
Ein Stück mit surrealem Reiz, eine gute Schauspielleistung und eine elegante Inszenierung. Was will man mehr? Am Samstagabend wurde in den Kammerspielen in Innsbruck die Premiere von „Prinz Hamlet der Osterhase oder Sellawie“, eine 1938 fertig gestellte „Gesellschaftskomödie“ von Fritz von Herzmanovsky-Orlando, amüsiert aufgenommen.................
Postmonarchistisches Geplänkel, Witz und die Freude, Unsinn im Sinn zu entdecken, zeichnet das vom Landestheater aufgenommene Stück aus. Eine feine böhmische Sippe trifft sich zum Osterfest und zerstreut sich mit Theater. ...........
Man kann an Figuren der Commedia dell‘Arte denken und an Marionetten. Man kann aber ganz einfach an die Freude am Theater denken. Regisseur Michael Worsch setzt in seiner klugen Inszenierung auf Spielfreude und kitzelt aus dem Ensemble des Tiroler Landestheaters, in das sich Schauspielchef Klaus Rohrmoser gewieft dazugesellt, einige Überraschungen heraus. (Auch wenn ein paar von ihnen im Gewurl untergehen). Johannes Gabl ist wahrlich ein „Mime“, Walter Sachers ein Wandlungsfähiger, Ronald Seboth ein musikalischer Haudegen, Eleonore Bürcher eine Noble und Judith Keller ein wienerischer Hammer..................